Learn Day

Technologien und Roboter für Innovation in der Bildung

27. November 2019, Bern

Bilder 2019

Über den Learn Day

Der LEARN Day wird vom LEARN Centre der EPFL, dem NCCR Robotics (Nationaler Forschungsschwerpunkt Robotik) sowie dem Swiss EdTech Collider (Zentrum für EdTech startups) organisiert. Ziel ist es, einerseits den direkten Austausch zwischen ForscherInnen und AnwenderInnen zu ermöglichen und andererseits den Nutzen und die Auswirkungen von pädagogischen Innovationen aufzuzeigen und deren Einsatz zu fördern.

Personen und Interessierte, die auf pädagogischer, wissenschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ebene im Bildungsbereich tätig sind, sind herzlich eingeladen, an diesem kostenlosen Tag teilzunehmen, der verschiedene Interventionen und Workshops wie beispielsweise zu Robotern in der Bildung, MOOC’s oder Virtual Reality in der Berufsbildung anbieten wird.

Mit diesem Tag wollen wir den Dialog und den Austausch von "best practices" zwischen den Forschenden und den AnwenderInnen fördern, um einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf die Bildung in der Schweiz zu erzielen.

Das EPFL LEARN Center for Learning Sciences wurde am 10. Oktober 2018 eröffnet und hat zum Ziel, Bildungsinnovationen zu fördern sowie die Herausforderungen der digitalen Transformation unserer Gesellschaft zu bewältigen.

Programm

Vormittag

  • Ankunft (Kaffee & Croissant)10:00 - 10:30
  • Begrüssung & Eröffnung durch LEARN10:30 - 11:00

Nachmittag

  • Mittagessen und Ausstellung12:30 - 14:00
  • Workshops14:00 - 16:00
  • Ende der Veranstaltung17:00

Daniel Schönmann

Daniel Schönmann

Seit 2015 Vorsteher des Amts für Hochschulen des Kantons Bern. Davor Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, bei der Forschungsförderung des Bundes und als Generalsekretär der Universität Fribourg

Intervention

Vision BeLEARN – Das Lernen der Zukunft im Zentrum.

Das Referat erläutert die Vision eines Innovations-Workspace für die digitale Transformation des Lernens in Bern. Eine neue Kooperation des Kantons Bern und seiner Hochschulen mit der EPFL und dem Swiss EdTech Collider im Dienste der Bildungspartner von der Volks- und Mittelschule bis zur Berufs- und Hochschulbildung bildet die Grundlage für die Arbeit am Konzept BeLEARN.

Dorit Assaf

Dorit Assaf

Bereichsleiterin für Forschung & Entwicklung am Institut ICT & Medien der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG). Dozentin für Informatik und Informatikdidaktik an den Pädagogischen Hochschulen Schwyz (PHSZ) und St. Gallen (PHSG). In ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit beschäftigt sie sich hauptsächlich mit den Themen Making, Physical Computing und Robotik im Unterricht.

Intervention

Making macht Schule.

Making bedeutet, den Hut der Erfinderin und des Erfinders aufzusetzen: Eigene Ideen ausprobieren und interaktive Dinge bauen, die Spass machen. Dabei wird getüftelt und gebaut, programmiert und fabriziert. Nebst den traditionellen Werkzeugen wird mit Hilfe von digitalen Tools, wie 3D-Drucker, Lasercutter und Mikrocomputern, gearbeitet. So entstehen beispielsweise Minigolfanlagen, interaktive Bilderrahmen und Plüschtiere sowie Handschuhe, die einem das Klavierspielen beibringen. Neben den Kompetenzen des Lehrplan-21-Moduls «Medien und Informatik» werden auch zahlreiche Soft Skills vermittelt. Anhand von Beispielen aus Aus- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen St. Gallen und Schwyz, sowie aktuellen Projekten mit Schulklassen wird Making als didaktischer Ansatz vorgestellt.

Pierre Dillenbourg

Pierre Dillenbourg

Ordentlicher Professor an der EPFL, Leitender Direktor des Labors für Pädagogische Ergonomie (CHILI), leitender Direktor DUAL-T (Technologien im Bereiche des dualen Berufsbildungssystems), Mitbegründer Swiss EdTech Collider

Intervention

Classware

In ein modernes Auto einzusteigen bedeutet, in einen Computer mit Rädern, Sitzen und Fenstern einzusteigen. Ähnlich ist das Betreten eines Klassenzimmers, das sich wie das Betreten eines grossen Computers mit Stühlen, Fenstern und einer Tafel anfühlt. Die Eingabegeräte dieses Computers sind nicht nur die Tastatur und Maus, sondern ein ganzes Zimmer voll mit verschiedenen, unterschiedlichen Sensoren. Das Ausgabegerät dieses Computers ist kein einzelner Bildschirm, sondern eine Reihe von digitalen Elementen, die über das Klassenzimmer verteilt sind. Schliesslich ist der “Kernprozessor” dieses Klassensystems eine Lehrperson, die die Aktivitäten mit Hilfe von Softwareagenten “ko-orchestriert”.

Abschluss des Tages mit Plenumsdiskussion

Intervention

__Diskussion über Innovation in der Bildung auf pädagogischer, wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene unter Beteiligung von: __

Patrick Jermann (Leitender Direktor, EPFL CEDE - Center for Digital Education)

Daniel Steiner (Leiter Netzwerk Digitale Transformation und Leiter Institut Vorschulstufe und Primarstufe, PH Bern)

Georg Berger (Präsident der Table Ronde Berufsbildender Schulen)

Jan Rihak (Gründer, Classtime)

Marylène Sbaraglia Roux (Dekan, Edmond-Gilliard Grundschule und MITIC Ressource Person)

Moderator : Jörg Aebischer (Eduxept)

Vorträge

Opening

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Vision BeLearn - D. Schönmann

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Making - D. Assaf

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Classware - P. Dillenbourg

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Workshops

14h-16h

Berufsbildung: Bildung von Partnerschaften für Digitalinform Projekte

FR | DE
14h-16h

Eine Community rund um pädagogische Robotik, um die Herausforderungen der digitalen Bildung zu meistern

FR | DE
14h-16h

Swiss MOOC Service Workshop - Szenarien für die Zukunft

EN
14h-16h

Go-Lab: Ein digitales Ökosystem und Online-Ressourcen für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule

FR
14h-15h und 15h-16h

Diverse EdTech Workshops: wie können technologische Hilfsmittel/EdTech im Klassenzimmer eingesetzt und integriert werden?

FR | DE | EN
14h-16h

Offene interdisziplinäre Projekte in der Ingenieurausbildung: von Lernzielen zu messbaren Lernergebnissen

EN
14h-16h

Förderung pädagogischer Innovationen in Schulen (nur auf persönliche Einladung durch LEARN)

FR | DE

Berufsbildung: Bildung von Partnerschaften für Digitalinform Projekte

Dieser Workshop wird in folgenden Sprachen durchgeführt: Französisch & Deutsch

Das SBFI unterstützt Initiativen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation der Berufsbildung mit dem Programm [DigitalInform] (https://digitalinform.swiss/de/). Der Zweck dieses Workshops ist die gemeinsame Elaboration von konkreten Projekten, die anschliessend bei digitalinform eingereicht werden können. Es ist vorgesehen, diese Projekte in einer direkten Kooperationen zwischen Schulen und ODAs sowie spezialisierten Teams für digitales Lernen zu erarbeiten. Der Workshop wird von DUAL-T, dem EPFL-Leading House für Technologien für die Berufsbildung, sowie der eduxept AG (Jörg Aebischer) mitorganisiert. Zudem werden weitere Experten, darunter Dominik Petko (Uni Zürich) und das EHB teilnehmen. Der Workshop beginnt mit einer Präsentation der teilnehmenden Akteure sowie des DigitalInform-Programms. Der Haupteil des Workshops wird für den Austausch von Ideen, Vorschlägen und dem anschließenden Matchmaking aufgewendet.

Pierre Dillenbourg

Pierre Dillenbourg

Ordentlicher Professor an der EPFL, Leitender Direktor des Labors für Pädagogische Ergonomie (CHILI), leitender Direktor DUAL-T (Technologien im Bereiche des dualen Berufsbildungssystems), Mitbegründer Swiss EdTech Collider

Biographie

Pierre Dillenbourg, ehemaliger Grundschullehrer, erwarb seinen Master in Erziehungswissenschaften an der Universität Mons, Belgien, und promovierte an der Lancaster University (UK) im Bereich der pädagogischen Anwendungen künstlicher Intelligenz in Informatik. Er begann seine Forschungen zu neuen Technologien im Bildungswesen bereits im Jahre 1984 und fungierte spaeter als Master of Education and Research an der Universität Genf. Im Jahre 2012 wechselte er an die EPFL und amtete als akademischer Direktor des Zentrums für Bildung im digitalen Zeitalter (CEDE), welches verantwortlich für die Umsetzung der MOOC-Strategien an der EPFL ist (mit heute mehr als 2.3 Millionen Registrierungen). Aktuell ist Pierre Dillenbourg ordentlicher Professor für Ausbildungstechnologien an der Fakultät für Informatik und Kommunikation IC sowie leitender Direktor des Labors für Pädagogische Ergonomie (CHILI). Er ist zudem Direktor von DUAL-T, der führenden Organisation für Technologien im Bereiche des dualen Berufsbildungssystem. Im Jahre 2017 gründete er mit drei weiteren EPFL Kollegen den 'Swiss EdTech Collider', ein auf Ed-Tech fokussierter co-working space im EPFL Innovation Park, der 80 Start-ups im Bereich Bildungstechnologien zusammenbringt und Teil von LEARN, EPFL Centre for Learning Sciences, ist, welches saemtliche Initiativen für Bildungsinnovationen zusammenbringt.

Eine Community rund um pädagogische Robotik, um die Herausforderungen der digitalen Bildung zu meistern

Dieser Workshop wird in folgenden Sprachen durchgeführt: Deutsch & Französisch

Die Digitale Bildung hat das Potenzial, zur Entwicklung notwendiger Kenntnisse und Kompetenzen also auch zur intellektuellen Entfaltung zukünftiger Generationen beizutragen. Dieser Workshop wird sich auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Zusammenarbeit konzentrieren und damit auf den Aufbau von Gemeinschaften von Lehrpersonen, die in partnerschaftlich mit Akteuren aus Weiterbildungsorganisationen, kantonalen Fach- und Verwaltungsstellen, Gemeinden und dem Bund kollaborieren.

Der Workshop bietet die Gelegenheit, die Zusammenhänge zwischen Robotik, digitaler Bildung, allgemeiner Bildung und der Zusammenarbeit verschiedener Akteure in diesem Rahmen zu vertiefen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie Ideen, Schwierigkeiten und Lösungen mit Kollegen, Entscheidungsträgern aus Bildungspolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Verbänden und Gewerkschaften, sowie renommierten LehrerInnen und WissenschaftlerInnen aus der pädagogischen Robotik zu diskutieren. Ziel des Workshops ist es, einen konkreten Aktionsplan zu erarbeiten, welcher an die zuständigen Behörden übermittelt wird.

Experten:

Frédérique Chessel-Lazzarotto (EPFL Waadt)

Christian Giang (SUPSI Teccin)

Romain Roduit (HES-SO Wallis)

Tobias M. Schifferle (PH Zürich)

Stefan Bertschi (ETH Zürich)

Paul Oberson (SEM Genf)

Dorit Assaf (PH Schwitz)

Didier Roy (Frankreich)

Francesco Mondada

Francesco Mondada

Ausserordentlicher Professor an der EPFL im Labor Biorobotik, im Bereiche SMT (Ausbildnder) und EDRS (Ausbildner). Akademischer Direktor LEARN - Centre for Learning Sciences EPFL, Mitbegründer Swiss EdTech Collider.

Biographie

Francesco Mondada ist Professor für Robotik an der EPFL und Initiant des Thymio-Projekts. Er ist sehr aktiv im Gebiet der pädagogischen Robotik und bei der Umsetzung und Integration von neuen Technologien auf allen Ebenen im Unterricht. An der EPFL erhielt er von Studierenden den Preis für den besten Lehrer sowie den Preis für den besten Unterricht an der EPFL.

Swiss MOOC Service Workshop - Szenarien für die Zukunft

Dieser Workshop wird in folgender Sprache durchgeführt: English

Der Swiss MOOC Service ist eine nationale Initiative zur Verbreitung von MOOCs. Mit diesem von swissuniversities unterstützten Projekt soll eine gemeinsame Infrastruktur für Hochschulen geschaffen werden.

Ziel des Workshops ist es, aktuelle und zukünftige Partner über neueste Entwicklungen zu informieren sowie Bedürfnisse zu sammeln, um das zukünftige Geschäftsmodell für den Service zu verfeinern. Der Workshop beginnt mit einer Präsentation verschiedener MOOC-Anwendungen (Lehrbuch, Online-Schulung, Weiterbildung, 'flipped classroom') und wird anschliessend anhand einer Diskussion zur Ermittlung der wichtigsten Anforderungen fortgesetzt. Akteure außerhalb der Hochschulbildung (Weiterbildung, Berufsbildung, Grundschul- und Sekundarschulbereich) sind herzlich willkommen, um gemeinsam Ideen zu generieren, wie der Service auch ihrem Kontext nützlich sein könnte.

Patrick Jermann

Patrick Jermann

Leitender Direktor, EPFL CEDE - Center for Digital Education

Biographie

Nach erfolgreichen Studien in Genf (TECFA) sowie Pittsburgh (LRDC), wechselte Patrick Jermann 2003 zur EPFL, um die eLearning-Projekte der Schule zu koordinieren und im Bereich des computergestützten kollaborativen Lernens (CSCL) zu forschen. Seit 2013 ist er verantwortlich für die Produktion von MOOC im Center for Digital Education (CEDE). Sein Team hat bis heute über 120 MOOCs erstellt, die von mehr als 2.3 Millionen Lernenden aus der ganzen Welt benutzt werden. Diese Erfahrung ermöglichte es ihm, den Swiss MOOC Service, eine Schweizer Plattform für den Vertrieb von MOOCs, zu lancieren und das Projekt Campus Analytics zu starten, das Datensaetze der Bildungslandschaft der EPFL analysiert, auf Basis derer wichtige Hilfsmittel für Lernende, LehrerInnen sowie Schuladministratoren zur der Entscheidfindung im Lernzprozess entwickelt werden können.

Go-Lab: Ein digitales Ökosystem und Online-Ressourcen für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule

Dieser Workshop wird in folgender Sprache durchgeführt: Französisch

Die Schweiz und die EU unterstützen die Entwicklung eines digitalen Ökosystems für die Schaffung und Nutzung interaktiver Ressourcen für den naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen. Dieses so genannte "Go-Lab-Ökosystem", entwickelt an der EPFL, umfasst eine Bibliothek (golabz.eu) mit kostenlosen Ressourcen, die Lernansätze und die Verwendung virtueller Simulation und realer virtueller Labore fördern. Zudem enthält dies auch eine aktive und kollaborative Lernplattform (graasp.eu), die für die Erstellung und gemeinsame Nutzung digitaler Bildungsressourcen verwendet wird.

Der Workshop richtet sich an LehrerInnen der Naturwissenschaften, die daran interessiert sind, das Go-Lab-Ökosystem zu entdecken. Der erste Teil befasst sich mit der Motivation des forschenden Lernens und erlaubt, die verfügbaren Ressourcen zu entdecken, die von Lehrpersonen aus der ganzen Welt erstellt wurden. Anschließend wird auf die individualisierte Anpassung dieser kostenlosen Ressourcen mittels Praxisbeispielen eingegangen. Der letzte Teil ermöglicht den Teilnehmenden zu erfahren, wie mögliche Methoden im Klassenzimmer verwendet werden können und wie neue Ressourcen selber erstellt und in die Praxis umgesetzt werden koennen.

Mitorganisatorin : Philippe Kobel

Denis Gillet

Denis Gillet

Direktor, EPFL Gruppe REACT. Ausbildner an der EPFL. Mitbegründer Swiss EdTech Collider

Biographie

Denis Gillet studierte 1988 Ingenieurwissenschaften und promovierte 1995 im Bereiche 'Intelligenter Systeme' an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Zwischen 1992 und 1993 war er Gastforscher am Laboratorium für Informationssysteme der Universität Stanford in den USA. Während seines sabbatical von 2005 - 2006 besuchte er das akademischen Schuljahr an der Chinese University of Hong Kong (CUHK) und war spaeter als Gastprofessor an der Fakultät für Softwaretechnik der Tongji University in Shanghai tätig (2011 und 2013). Derzeit lehrt und forscht er als Leiter an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Technologie (STI) der EPFL, wo er die Forschungsgruppe REACT leitet. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die Mensch-Maschine-Interaktion (HMI), die Koordination komplexer Systeme sowie Anwendungen in der digitalen Bildung, in humanitären und sozialen Technologien sowie in vernetzten autonomen Fahrzeugen. Denis Gillet ist zudem dem LEARN EPFL Center for Learning Sciences, dem Transport Center (TRACE) sowie dem Swiss EdTech Collider angeschlossen. Derzeit ist er auch verantwortlich für die technische Koordination von zwei großen europäischen Projekten (H2020), die sich mit dem digitalen naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen befassen.

Diverse EdTech Workshops: wie können technologische Hilfsmittel/EdTech im Klassenzimmer eingesetzt und integriert werden?

Die einzelnen Workshops werden je nach Startup entweder in Deutsch, Französisch oder English durchgeführt (individuelle Sprache siehe Beschreibung EdTech Startups unter Aussteller).

Der Swiss EdTech Collider ist ein Hub für Startups und Unternehmer, die digitale Hilfsmittel für das Lernen entwickeln. Verschiedene EdTech Startups bieten individuelle, thematische Workshops mit unterschiedlichen Ed-Technologien an (Pflichtschul-, Hochschul- und Universitätsausbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung), um praktische Anwendungsfälle und -beispiele aufzuzeigen, wie solche Technolgien im Alltag eingesetzt werden können.

Die Workshops richten sich an Lehrkräfte und Personen, die daran interessiert sind, Ansätze und Lösungen von EdTech tools zu entdecken und einzusetzen. Die verschiedenen Workshops werden durch die einzelnen Startups organisiert und durchgeführt.

Die einzelnen Workshops finden jeweils zweimal statt (je 1 Stunde, 14h - 15h sowie 15h - 16h) und werden parallel angeboten. Somit haben die BesucherInnen die Möglichkeit, an zwei EdTech Workshops teilzunehmen. Die Wahl des Workshops kann vor Ort vorgenommen werden.

Folgende EdTech Startups führen Workshops durch:

  • Beecome

  • Classtime

  • Dybuster

  • Isyflow

  • Kinaps

  • LEDsafari

  • Maxbrain

  • Mobsya

  • Taskbase

  • Teachy

  • Testwe

Roman Brügger

Roman Brügger

Leitender Direktor, Swiss EdTech Collider

Biographie

Roman Bruegger ist leitender Direktor des Swiss EdTech Collider im EPFL Innovation Park. Er ist verantwortlich für eine Community von rund 80 Ed-Tech Start-ups und unterstützt diese bei deren Suche nach Weiterentwicklung, Wachstum sowie nach Partnern und Kunden. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Wirtschaft und Management und besitzt ein internationales MBA der Golden Gate University in San Francisco. Bevor er von 2011 - 2017 seine Heimat Schweiz nach Kalifornien verliess, war er mehrere Jahre in der Finanzbranche tätig. Während seiner Zeit in San Francisco und im Silicon Valley war er im Bildungswesen sowie in der Welt des entrepreneurship und edtech involviert und arbeitete unter anderen für eine internationale Schule, ein globales SaaS EdTech-Unternehmen sowie die Khan Lab School, eine mit der Khan Academy verbundenen Laborschule für neue pädagogische Bildungsansätze und -methoden.

Offene interdisziplinäre Projekte in der Ingenieurausbildung: von Lernzielen zu messbaren Lernergebnissen

Dieser Workshop wird in folgender Sprache durchgeführt: Englisch

Um die Kluft zu schließen zwischen was junge Absolventen zu tun haben, und was Arbeitgeber von ihren neuen Mitarbeitern am heutigen Arbeitsplatz erwarten, ist eine Verlagerung der Bildung von der reinen inhaltsbasierten Ausbildung hin zur Einbeziehung der beruflichen Qualifizierung von größter Bedeutung. Die Lernenden müssen in der Lage sein, ihre eigenen Projekte zu managen, ihre selbstregulierten Lernfähigkeiten zu trainieren und zu verbessern, aber auch zu wissen, wie man mit anderen zusammenarbeitet, analytisch denkt und Innovationsfähigkeiten beherrscht, um nur einige Kompetenzen zu nennen. Nach der Integration von Projekten und dem Erlernen von Projektmanagementfähigkeiten in Studiengängen ist es jedoch nicht ausreichend. Wir müssen auch wissen, wie die Schüler am besten von der Arbeit an offenen Projekten lernen und wie wir messen können, was sie gelernt haben. Dieser Workshop zielt darauf ab, Ideen zu Methoden und Praktiken der Bewertung und Messung von Lernergebnissen von Schülern aller Ebenen, die an offenen interdisziplinären Projekten aus dem realen Leben arbeiten, zu sammeln. Mit anderen Worten, Projekte, bei denen Studierende verschiedener Fachrichtungen (z.B. Maschinenbau und Physik) gemeinsam an einem Endergebnis arbeiten, das nicht von einem Lehrer vorgegeben wurde. Während eines Einführungsteils des Workshops werden wir einige Praktiken entdecken, die bereits in verschiedenen Schweizer Institutionen durchgeführt werden. In einem zweiten Teil, dem Hauptteil des Workshops, werden wir Brainstorming und Erfahrungsaustausch durch interaktive Gruppenaktivitäten zur Bewertung der Erreichung spezifischer Projektmanagementfähigkeiten betreiben. Am Ende der Sitzung werden wir eine Liste von bewährten Verfahren und Empfehlungen haben, die in einem nächsten Schritt durchgeführt und getestet werden können.

Mirjam Mekhaiel

Mirjam Mekhaiel

Mitarbeitende und Spezialistin im Teaching Support Center EPFL (CAPE).

Biographie

Mirjam Mekhaiel ist Bildungsberaterin und Trainerin im Teaching Support Center der EPFL. Sie ist spezialisiert und arbeitet seit mehreren Jahren im Bereiche der akademischen Pädagogik, Erwachsenenbildung sowie das Lernen und Lehren von fächerübergreifenden Fähigkeiten, Projektmanagementfähigkeiten und Lernstrategien. Derzeit promoviert sie an der Universität Genf zum Thema Hochschulpädagogik.

Förderung pädagogischer Innovationen in Schulen (nur auf persönliche Einladung durch LEARN)

Dieser Workshop wird in folgender Sprache durchgeführt: Deutsch & Französisch

Im Zusammenhang mit dem EPFL Tag der Bildung, der anlässlich des 50-jährigen Bestehens der EPFL stattfand, rief das LEARN Center zur Einreichung von Vorschlägen für Bildungsinnovationsprojekte unter Lehrpersonen der Sekundarstufe auf. Lehrkräfte aus verschiedenen Fachbereichen und Kantonen haben spannende Projekte eingereicht. Bei dieser Veranstaltung wurden zehn Projekte vorgestellt und die Jury wählte drei Siegerprojekte aus.

Dieser Workshop bringt die zehn Finalisten zusammen, um die Entwicklung ihrer Projekte zu verfolgen und den Austausch zwischen dieser Gruppe innovativer Lehrpersonen anzuregen.

Jessica Dehler Zufferey

Jessica Dehler Zufferey

Leitende Direktorin, LEARN - Centre for Learning Sciences EPFL

Biographie

Jessica Dehler Zufferey leitet das LEARN Centre for Learning Sciences an der EPFL. Sie hat an der Universität Tübingen in Deutschland promoviert und war zuvor als Postdoktorandin an der EPFL im Labor für Pädagogische Ergonomie (CHILI) und an der Universität Fribourg im Bereiche der Erziehungswissenschaften im Leading House 'Technologien für die Berufsbildung' tätig. Zudem war sie vier Jahre lang die Verantwortliche für Forschung und Entwicklung im EdTech Startup Coorpacademy, Mitglied des Swiss EdTech Collider.

Aussteller

EdTech Startups

Beecome ist eine kollaborative Plattform, die alle Tools zentralisiert, die von Ausbildungsstätten, Schulen, ihren Schülern und LehrerInnen verwendet werden. Beecome wurde von einem Team aus Bildungsexperten, Entwicklern, Designern und UX-Experten entwickelt und ist ein agiles Kommunikations- und Kollaborations-Tool, das an verschiedene Maßstäbe angepasst werden kann und auf die Herausforderungen der Hochschul- und Sekundarschulbildung zugeschnitten ist.

Sprache Workshop: Französisch

www.beecome.io

Classtime ist eine webbasierte Lösung für das Klassenzimmer, welche es Lehrpersonen ermöglicht, ihren Unterricht digital (mit gamification) zu ergänzen und jederzeit den Lernfortschritt der Lernenden zu erfassen.

Sprache Workshop: Deutsch

www.classtime.com/fr/

Dybuster entwickelt innovative Lernprogramme für die schulischen Grundfertigkeiten der Rechtschreibung und Mathematik. Die Lernprogramme arbeiten multisensorisch und passen sich individuell an jeden Lernenden an. Sie sind nachweislich auch bei Dyslexie und Dyskalkulie effektiv.

Sprache Workshop: Deutsch

www.dybuster.ch

EPFL Extension School’s Mission ist klar und einfach: Kurse anzubieten, die es jeder Person ermöglichen, die Fähigkeiten zu erlernen, die erforderlich sind, um die Chancen des digitalen Zeitalters zu nutzen.

Workshop: Kein Workshop - Aussteller während Mittagessen und Ausstellung

exts.epfl.ch

Isyflow ist eine Online-Plattform, die innovativen Lehrpersonnen und Ausbildungsinstitutionen einfach zu bedienende und dennoch effektive Kommunikations-, Kooperations- und Managementwerkzeuge bietet.

Sprache Workshop: Französisch

www.isyflow.ch

KINAPS ist eine innovative Kollaborations-Platform, die es den BenutzerInnen ermöglicht, besser zusammenzuarbeiten, sei es im selben Raum oder über entfernte Standorte. Der Ansatz ermöglicht die Implementierung neuer, kollaborativer Lehr- / Lernmethoden und macht diese Prozesse dank einer natürlichen und intuitiven Benutzeroberfläche unterhaltsamer und ansprechender. KINAPS wurde zusammen mit LehrerInnen, AusbilderInnen, Bildungsfachleuten und IT-Managern entwickelt.

Sprache Workshop: Französisch

www.kinaps.co

LEDsafari ist eine Online Platform für LehrerInnen, die mittels vorgegebenen Inhalten sowie DIY-Solar-Kits, welche auf den Lehrplan abgestimmt sind, die Implementierung von MINT-Unterricht im Klassenzimmer ermöglicht und fördert. LEDsafari ist weltweit bereits in mehr als 30 Ländern vertreten und haben in den letzten zwei Jahren über 30.000 StudentInnen ausgebildet.

Sprache Workshop: Englisch

www.ledsafari.com

MaxBrain bietet eine digitale Platform, die darauf abzielt, das Lernen im Klassenzimmer zu optimieren. Die Platform ermoeglicht die Steuerung des individuellen Lernpfad des einzelnen Lernenden. Zudem integriert MaxBrain nahtlos Daten aus anderen Systemen.

Sprache Workshop: Deutsch

www.maxbrain.com

Mobsya entwickelt Roboter (Thymio), Software und pädagogische Programme, um jungen Leuten zu helfen, digitale Technologien und Wissenschaft auf spielerische Art und Weise zu entdecken.

Sprache Workshop: Französisch

www.mobsya.org

Taskbase offeriert und entwickelt interaktive Lernlösungen und Lernbausteine, die für interaktive Lernanwendungen modular kombiniert werden können. Dabei werden die individuellen Lernkonzepte mit neuesten Standards und technologischen Ansätzen aus den Bereichen Artificial Intelligence sowie Machine Learning angefertigt, um neue didaktische Möglichkeiten zu eröffnen.

Sprache Workshop: Deutsch

www.taskbase.com

TEACHY wurde 2016 ins Leben gerufen, um Schülern und ihren Eltern, LehrerInnen, Auszubildenden und den Personalleitern der Unternehmen die beste 1:1 - Unterrichtserfahrung zu bieten. Mittels eines MatchMaking, das auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, wird der perfekte Lernpartner evaluiert und eruiert um einen optimalen Nachhilfe und Förderunterricht zu erhalten.

Sprache Workshop: Deutsch

https://teachy.ch

TestWe ist eine vollständige E-Exam-Lösung mit einer Online-Plattform für die Fakultät und Verwaltung sowie einer Offline-Software für Lernende. TestWe bietet eine Anti-Cheat-Umgebung, eine Null-Papier-Lösung, keinen Logistikaufwand sowie eine benutzerfreundliche Software und Platform für die Lernenden.

Sprache Workshop: Französisch

https://testwe.eu

Forschungsprojekte und Dienstleistungen

Das EPFL-Zentrum CAPE (Centre d'appui à l'enseignement) bietet verschiedene Arten der pädagogischen Unterstützung für Lehrpersonen, Lehrassistierende, aber auch für Studierende. An unserem Stand präsentieren wir den Learning Companion, unser Buch 'Apprendre à étudier' und unsere MOOCs. Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Stand zu treffen!

Sprache Workshop: English

CELLULO ist ein kleiner, handlicher Roboter, der haptisches Feedback liefert. Mehrere Cellulo werden auf ein Blatt Papier gelegt, je ein individuelles Blatt für jede unterschiedliche Lernaktivität. Wenn SchülerInnen den Roboter benutzen, wird seine Position auf dem Papier an den Computer übertragen, der entscheidet, wie der Roboter reagieren wird. In unserem Workshop werden wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Lernaktivitäten vorstellen.

Sprache Workshop: Französisch

GardenAR ist eine Augmented-Reality-Umgebung, in der Auszubildende Pflanzen zu einer immersiven Sicht in einen echten Garten hinzufügen. Sie können sehen und simulieren, wie der Garten aussehen würde und verschiedene Designs vergleichen. Zudem bietet es die Möglichkeit, sowohl die verschiedenen Jahreszeiten, unterschiedliche Wachstumsphasen wie auch unterschiedliche Tageszeiten zu simulieren, was sich sonst nur erfahrene GärtnerInnen vorstellen können.

Sprache Workshop: Französisch

REALTO ist eine Plattform, die die Erfahrungen am Arbeitsplatz direkt in die Schule bringt. Die Auszubildenden erfassen die Erkenntnisse am Arbeitsplatz durch Foto- oder Videoaufnahmen direkt auf die Plattform. Diese Aufnahmen befinden sich dann im digitalen Klassenzimmer der Auszubildenden. Die Lehrperson kann diese individuellen Erfahrungen dann nutzen, um die Schulaktivitäten praxisorientiert zu bereichern.

Sprache Workshop: Französisch

Der Swiss MOOC Service ist aus der Idee und der Nachfrage von Schweizer Universitäten entstanden, ihre MOOCs einerseits direkt durch eine gemeinnützige, Schweizer Organisation zu betreiben und zu verwalten und diese gleichzeitig in einer Cloud-Infrastruktur zu hosten und dadurch die Daten durch das schweizerische Datenschutzgesetz zu schützen.

Unsere Organisation wurden von den grossen Schweizer Universitäten EPFL, ETH, SUPSI, USI und HES-SO gegründet und wird durch das P5-Programm der Schweizer Universitäten finanziell unterstützt.

Der Service ist bereits live und in der Beta-Version für Early Adoption Partner verfügbar (für mehr Infos wenden sie sich bitte direkt an den Schweizer MOOC Service). Die Inbetriebnahme sowie der offizielle Start sind für September 2020 geplant.

Sprache Workshop: English

TEGAMI ist eine Anwendung zur Erkennung und Lösung von Problemen beim Schreiben. In wenigen Sekunden extrahiert es die dynamischen Eigenschaften der Handschrift und schlägt Aktivitäten vor, die speziell auf die identifizierten Schwachstellen zugeschnitten sind.

Sprache Workshop: Französisch

Adresse

The Eventfabrik

Fabrikhalle 12 Fabrikstrasse 12 CH-3012 Bern

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Fabrikhalle 12 ist mit der Postautobahn Linie 101 (Haltestelle Güterbahnhof) gut erreichbar und befindest sich nur 200 Meter nordöstlich von der Haltestelle. Vom Bahnhof Bern aus dauert die Fahrt rund sechs Minuten.

Mit dem Fahrzeug

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Die nächsten Parkplätze sind: - Parkhaus Insel (Ausfahrt Forsthaus, dann den Schildern "Inselspital" und "Insel-Parking" folgen). - Parkhaus Neufeld (Ausfahrt Neufeld, dann den Schildern "P + R" folgen) - dieses liegt rund 1,5 km zu Fuß von der Eventfabrik entfernt.

Kontakt

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